Praxis Dr. Annette Ehlert-Gamm
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about


Denn unser Hirn mit all seinen zentralen nervalen Strukturen ist unser Ein- und Ausfalltor zur Welt - wie wir sie verstehen, wie wir sie erleben, wie wir sie empfinden und wie wir sie und uns in Bezug zueinander setzen. Ist die multidimensionale Kommunikation zwischen Innen- und Aussenwelt gestört, körperlich durch Krankheit und Disposition, seelisch durch eine Unzahl individueller Einflüsse, ist eine Teilnahme am vermeintlich normalen Leben nicht mehr gewährleistet. Aber was ist normal? Und was ist gesund? Liegt es im Auge des Betrachters oder der Welt drumherum? Für die einen ist Gesundheit die Abwesenheit von Krankheit, für andere das Wohlsein im Hier und Jetzt, für den nächsten ein legitimer Anspruch bei der Zusammensetzung des Lebensglücks. Es scheint nun unausweichlich, die Entität der Emotion und der sich daraus ergebenden Psychosomatik miteinzubeziehen, denn klar ist: Wie gesund wir sind und wie gesund wir uns fühlen, sind zwei unterschiedliche Dinge. Letzteres unterliegt unserer emotionalen Bewertung und dies wiederum unserer psychischen Konstitution. Manchmal auch unser Tagesform und unserer Stimmung. Kognition und Emotion bilden eine natürliche Einheit, die kaum längerfristige Trennung zulässt - wir alle kennen das Gefühl, in Augenblicken von Überbelastung nur "zu funktionieren", "im Autopilot-Modus" zu agieren. Zur Überbrückung nicht verkehrt, aber sicher kein mit Wohlsein verbundener Dauerzustand. Wenn Kognition und Emotion in größtmöglicher, individueller Balance zueinander stehen, erreichen wir dagegen Juvenals philosophisches Prinzip des "mens sana in corporis sano". Wie störanfällig dieses System ist, weiß sicher jeder aus Erfahrung zu berichten, ob auf körperlicher oder emotionaler Ebene, in der Regel aber auch, was der eigene Schlüssel zur Wiederherstellung eben jenes ist.

Manchmal sind jedoch die Verhältnisse so verrutscht, dass die Balance so verschoben, die Fehlentwicklung so vorangeschritten ist, dass wir fremde Hilfe benötigen. Um durchsehen zu können, durch die vielen Facetten und Aspekte unseres Seins, eben der Komplexität des Lebens. Mit meiner zusätzlichen Ausbildung zur Psychotherapeutin und langjähriger Berufserfahrung kann ich Ihnen aus medizinischer und therapeutischer Sicht behilflich sein, die Störungsfelder in Ihrem Leben aufzuspüren und aus unterschiedlichsten Blickwinkeln zu beleuchten, die verschiedenen Ebenen ihres eigenen komplexen Lebens zu benennen, zu trennen, zu sortieren und gesunde Struktur zu verleihen.

 
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